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LemanMake 2015 - ein paar Eindrücke

Eine kleine Delegation bestehend aus Mitarbeitern der Administration, Lagerbewirtschaftung, Support und Service und der Geschäftsleitung haben sich am Sonntag 28. Juni auf den Weg nach Nyon ans erste LemanMake Festival gemacht um den Event in aller Sorgfalt auszuspionieren.

Das Wetter war dem Anlass ausserordentlich gut gesinnt, dies hat sicherlich auch zu der guten Stimmung im Garten beigetragen. Dort gabs Riesenseifenblasen zu starten, molekulares Kochen, Zuckerwatte zum Selbermachen, Tauch- und Wasser-roboter und anderes zu bestaunen, und natürlich konnte man sich auch mit allerlei feinem verpflegen.

Der erste Eindruck nach unserer Ankunft war, dass der Anlass sehr gut besucht wird und eine Grösse hat die unsere Vorstellung erstmal deutlich gesprengt hat. Das Festival hat den kompletten Gemeindesaal, dessen Garten sowie weitere Nachbargebäude der Gemeinde Nyon umfasst:

Saal1 LemanMake Saal1 LemanMake Garten LemanMake

Auffallend ebenfalls, ein absolut durchmischtes Publikum, es hatte gefühlt genausoviel Kinder wie Frauen. Der Klischee-Geek war jedoch massiv unter unseren Erwartungen vertreten.

Je später es am Nachmittag wurde, desto überfüllter wurde der Anlass. Neben einigen Makern die sogar aus dem nahen Ausland anreisten (Zürich :-P) waren wir Baselbieter, gemäss dieser Karte auf der alle Teilnehmer mit einer Stecknadel Ihre Provenienz dokumentierten, wohl fast die am weitesten anreisenden: Teilnehmer Karte

Im Garten durften wir dann auch ein Basin entdecken, dieses war jedoch entgegen der gesamten Kinderfreundlichkeit an dem Anlass nicht den kleinsten Makern gewidmet, wie die Aufschrift klar wissen lässt:

Basin für Roboter

Die Nähe zum See erklärt denn auch die Faszination der Locals für autonome und teilautonome Tauch- und Schimmgefährte:

Schwimmroboter

Leider mussten wir bei unserer Rückkehr auch die Faszination für diese spannende Art von Robtoern zurücklassen - im 5cm tiefen und 100cm breiten Dorfbach macht das einfach irgendwie nicht ganz so viel Spass wie wenn der Genfersee vor der Haustür liegt :-|

Natürlich gabs viel zu viele spannende Projekte zu bestaunen um alle hier vorzustellen, daher möchten wir uns auf unseren eigentlichen Favoriten beschränken. Diese 7-Segment Uhr besteht aus gelaserten MDF Teilen. Jedes einzelne Segment wird bei Aktivierung von einem Mini Servo herausgedrückt (ja, 30 Mini Servos!): Wood Clock

Zusätzlich zu vielen Ständen gab es stündlich auch kurze Talks zu verschiedenen Themen. In der Zeit in der wir da waren haben wir eine Präsentation von Jean-Daniel Nicoud verfolgt in der er die Geschichte und Entwicklung der Rechenwerke von den 60iger Jahren bis heute aufgezeigt hat. Anschaulich auch der erste Taschenrechner der für die Berechnung der Notendurchschnitte an der EPFL von 1967-1971 im Einsatz war: Er bestand aus Einzeltransistoren und konnte einen Notenschnitt in weniger als 3s berechnen (!!). Unten abgebildet ist bereits der Nachfolger von 1971:

CM4

Es gäbe noch so viel zu berichten - wir können nur empfehlen den Anlass im 2016 zu besuchen.

Fazit

Hut ab vor der Organisation und den Volunteers, laut Auskünften haben im Vorfeld bis zu 50 Helfer und Freiwillige an dem Anlass mitgearbeitet und das hat man auch an der Liebe zum Detail durchaus an jeder Ecke bemerkt.

Auch müssen wir unter grösstem Neid gestehen, dass in der französischen Schweiz eine beeindruckend starke und engagierte Community am Werk ist. Zeitweise fühlte man sich wie in einer schweizerischen Version des Silicon Valley. Die örtliche Nähe zur EPFL wird dazu sicher einiges beitragen.

Zweifellos ist die sprachliche Segmentierung der bereits sehr kleinen Schweiz ein grosses Hindernis für das entstehen einer wirklich grossen Community - auch dies eine Erkenntnis unseres Besuchs.

 
boxtec/lemanmake2015_visit.txt · Last modified: 2015/06/29 16:29 by boxtec
 
 

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